DIE NATUR MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN...

Welche Hörsysteme gibt es eigentlich?


Die Vögel zwitschern, die Blumen blühen und die Sonne strahlt. In der Natur gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern auch viel zu hören. Umso wichtiger ist es deshalb, mit dem perfekten Hörsystem aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Kommen Sie vorbei, wir testen Ihre Hörleistung und beraten Sie umfassend zu den verschiedenen Hörsystemen.


Hörsysteme sind heutzutage keine großen Klötze mehr, die sofort ins Auge stechen. Ganz im Gegenteil: moderne Hörsysteme sind heute nahezu unsichtbar und verfügen über modernste Technik. Und das Beste: die vielen Modelle gibt es in verschiedensten Preisklassen.

Hinter dem Ohr-Hörsysteme sind heutzutage sehr klein und werden hinter dem Ohr platziert. Vom Gerät geht ein Schallschlauch mit Ohrpassstück oder ein externer Hörer (RIC) aus, der im Gehörgang steckt. HdO-Hörsysteme eignen sich beinahe für alle Formen von Hörverlust. Zu den HdO-Geräten gehören beispielsweise das Oticon More oder das Widex MOMENT.


Vorteile der HdO-Geräte:

  • für jede Art von Hörverlust geeignet
  • pflegeleicht mit hohem Tragekomfort
  • große und leichte Bedienung für Programmwahl
  • offene Versorgung
  • Verbindung zu z.b. TV via Bluetooth, Funk, Infrarot
  • moderne Akku-Technik - kein Batteriewechsel nötig

Bei Im-Ohr-Geräten befinden sich alle Komponenten in einer Schale. Diese wird passgenau im Gehörgang platziert. Diese Bauform ist somit beinahe unsichtbar. Diese Geräte sind vor allem für leichten und mittleren Hörverlust geeignet. Zu den IdO-Geräten zählen das Widex Moment oder Oticon OPN.


Vorteil der Im-Ohr-Geräte:

  • CIC-Geräte nutzen die Ohrmuschel und ermöglichen so natürlichen Schall
  • angenehmes Tragegefühl beim Sport
  • besonders geeignet für Brillenträger
  • dezente Optik und von außen kaum erkennbar
  • über eine App mit dem Handy fernsteuerbar
 


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UNSERE HÖRAKUSTIK-PARTNER:


 

IHR HÖRPROFIL – DIE BASIS FÜR IHR HÖRSYSTEM

Otoskopie

Eine Otoskopie ist eine optische Untersuchung des Gehörgangs und des Trommelfells. Wir achten dabei auf anatomische Veränderungen, um diese bei der späteren Anpassung Ihres Hörsystems berücksichtigen zu können. 


Reintonaudiogramm

Ein Reintonaudiogramm wird mit Ohrhörern oder Kopfhörern in einem schallgedämpften Raum durchgeführt. Die Testperson wird angewiesen, ein vereinbartes Signal zu geben, sobald sie einen bestimmten Ton hört.

Sprachtest

Bei Sprachtests werden Worte immer leiser wiederholt, um den niedrigsten Lautstärkepegel zu ermitteln, bei dem Sie diese verstehen können. Nach Abschluss des Hörtests zeigt Ihnen Ihr Hörgeräteakustiker das erstellte Audiogramm und erklärt das Ergebnis. 


Interpretation von Audiogrammen

Die Ergebnisse werden als Audiogramm dargestellt. Die Tonhöhen sind dabei oben auf der horizontalen Achse angeordnet. Je weiter unten die Töne auf der Skala sind, desto intensiver (lauter) müssen sie sein, um wahrgenommen zu werden.

Lösungsstrategie

Die Wahl geeigneter Hörsysteme hängt von zahlreichen Faktoren ab. Wir beraten Sie gerne und sind Ihnen behilflich, ein Hörsystem auszuwählen, das Ihrem Hörverlust, Ihrem Lebensstil und Ihrem Budget gerecht wird. 

 


GEHÖRSCHUTZ – ES GIBT VIELE MÖGLICHKEITEN

Der Schutz und Erhalt Ihrer Hörfähigkeit ist uns ein besonderes Anliegen! 

Die alltägliche Belastung durch Lärm – nicht nur am Arbeitsplatz oder im Flugzeug – wird immer größer. Doch auch beim Schwimmen oder Musikhören ist einiges zu beachten, was den Gehörschutz angeht. Gut, wenn man sich dann auf einen optimalen Gehörschutz verlassen kann, ohne die wirklich wichtigen Dinge (z.B. Sprache) zu verpassen. 
Hier finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Einsatzgebiete beim Gehörschutz.
Mehr Infos
 
 

DIE BEDEUTUNG VON GUTEM HÖREN

Ein Bericht von Peter W. aus Sindelfingen

„Nicht-Sehen trennt den Menschen von den Dingen. Nicht-Hören trennt den Menschen vom Menschen“ wusste schon der Philosoph Immanuel Kant. Und damit trifft er genau den Kern der Sache.


Bei einer Hörminderung ist es nie so, dass man einfach nur leiser hört. Bestimmte Laute (bzw. Tonfrequenzen) hört man besser, andere Töne wiederum gar nicht. In meiner Wahrnehmung war die Sprache oft „verschwommen“. Ich musste mich bei Gesprächen extrem stark konzentrieren und zwar nicht nur auf einzelne Wortsilben. So musste ich Zusammenhänge aus den Bruchstücken, die ich deutlich verstand „dazu erfinden“ und so den Inhalt des Gepräches „konstruieren“. Dies war nicht nur für mich, sondern auch für meine Gesprächspartner anstrengend und nervig.

Lange ,zu lange, hat die Eitelkeit gesiegt. „Ein Hörgerät ist etwas für alte Leute, für Menschen mit Behinderung, so schlimm ist es eh nicht mit dem Schlecht-Hören“, und ich bin gerade mal 50 Jahre alt. Viel zu „jung“ also. Was hab ich mir alles so eigeredet. Im Nachhinein war das einfach nur blöd.


Da ich ein sehr kommunikativer Typ bin, egal ob in der Freizeit oder im Job, habe ich mich schlussendlich durchgerungen und bei einem Hörakustiker zur Höranalyse angemeldet um der Hörhilfe doch eine Chance zu geben. Schlechter konnte es ja nicht mehr werden, dachte ich. Außerdem übernimmt die Krankenkasse ja die kompletten Kosten für die Grundversorgung. Im schlimmsten Fall würde ich das Gerät halt einfach nicht verwenden. Der Weg zum Hörgerät war eigentlich relativ unkompliziert. Zuerst ging ich zum HNO-Arzt, dieser macht einen Hörtest und stellt dann ein Attest des Hörverlusts aus. Damit werden dann die Kosten für ein Basismodell übernommen. Anschließend ging ich zum Hörakustiker, wo man gemeinsam das passende Gerät zu meinen Anforderungen findet.Ich hatte das Glück, über verschiedene Empfehlungen bei der Firma Widmaier in Weil der Stadt zu landen. Die Kombination aus technischem know-how und individueller Beratung hat mein Vertrauen in das „Projekt Hörhilfe“ bestärkt. Ein Innenohr-Hörgerät stellte sich für meine Bedürfnisse als ideal heraus, und so machte ich mich auf zum Praxistest.


Meine Tipps für das erste Hörgerät:

  1. Lass dir nicht zu lange Zeit mit dem Hörgerät. Je länger du mit der Hörgeräte-Versorgung wartest, desto schwerer wird es. Unbemerkt „verlernst“ du mit der Zeit langsam das richtige Hören und musst es dir dann wieder mühsam erlernen. Je früher eine Hörminderung mit einem Hörgerät versorgt wird, desto leichter tut man sich mit dem Hören. Also warte nicht zu lange, wenn du merkst, dass du schlecht hörst!
  2. Sieh dir mehrere Akustiker an Du wirst gerade am Anfang viel Zeit mit dieser Person verbringen, da das Einstellen eines Hörgerätes ein zeitaufwändiger Prozess ist. Grundsätzlich sollte dir dein Akustiker also auf jeden Fall einmal sympathisch sein. Fragt dein Akustiker nach deinem Alltag, deinem Lebensablauf? Das ist schonmal ein gutes Zeichen. Ich persönlich kann dir das Team bei Widmaier empfehlen. Die Akustiker dort werden regelmässig geschult und sind immer auf dem neuesten Stand der Technik.
  3. Probiere mehrere Hörgeräte aus Jeder Hörgeräte-Hersteller setzt bei seinen Geräten unterschiedliche Akzente. Während bei dem einen Hörgerät das Sprachverständnis in ruhigen Situationen perfekt ist, ist die Sprachaufbereitung im Störlärm dann bestenfalls durchschnittlich. Auch wie der Klang in unterschiedlichen Situationen wiedergegeben wird, ist von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich. Durch das Ausprobieren verschiedener Marken erkennst du diese Nuancen und wirst eher das richtige Gerät finden.
  4. Teste verschiedene Klassen von Hörgeräten Es gibt verschiedene Klassen von Hörgeräten. Die Grundmodelle sind meines Erachtens aber eher auf weniger aktive Menschen ausgelegt und funktionieren am besten in ruhiger Umgebung. Sobald Störlärm und mehrere Gesprächspartner im Spiel sind, kommt die Technik der Basisgeräte schnell ans Limit. Hörgeräte höherer Technikstufen filtern Sprache im Störlärm deutlich besser heraus. Natürlich schlägt sich die bessere Technik auch im Preis nieder, darum hilft es sehr, verschiedene Technikklassen zu testen. Damit findest du heraus, welche Stufe du wirklich brauchst.
  5. Begebe dich zum Testen in verschiedenste Alltagssituationen. Ruhige Raumsituationen mit nur einem Gesprächspartner kann sogar das günstigste Hörgerät optimal verstärken. Fordernd wird es in Gruppensituationen und bei zusätzlichem Umgebungslärm wie z.B. in einem Restaurant oder am Meer mit Windgeräuschen. Ein guter Akustiker passt dir dein Gerät dann mit verschiedenen Programmen genau an deine Anforderungen an.Mittlerweile trage ich mein Hörgerät ohne falsche Scham nahezu immer, da es mir in meinem Alltag wirklich weiterhilft und mir mein kommunikativeres Leben ermöglicht. Ich bin nicht länger außen vor in Gruppengesprächen und tue mir leichter, auf Menschen zuzugehen. Es ist sogar so, dass ich oft auf mein Hörgerät angesprochen werde. Die Leute sind neugierig, warum ich als „junger Mann“ denn überhaupt eines brauche. Und wenn ich dann erzähle, was ein modernes Hörgerät alles kann, überlegt so mancher, ob er nicht doch mal eines ausprobieren will. Erst wenn ich das Hörgerät einmal nicht trage, merke ich wie stark mein Hörverlust wirklich ist und wie sehr mich die Technik im Ohr im Alltag unterstützt. Durch die Hörversorgung hat sich für mich eine neue Welt aufgetan!


Also wenn du eine Hörminderung bemerkst und darüber nachdenkst, ob du ein Hörgerät brauchst, probiere es aus. Bei Widmaier kannst du jedes Hörgerät 14 Tage lang kostenlos testen. Du wirst es nicht mehr hergeben wollen.